Storchennachwuchs im Hunsrück (Foto: Andreas Damm, Storchenfreunde Schmißberg)

Störche im Hunsrück

Schmißberg im Storchenbaby-Glück

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In Schmißberg (Kreis Birkenfeld) sind Anfang der Woche mehrere Weißstorchküken geschlüpft. Nach Angaben der Ortsgemeinde ist das der erste Storchennachwuchs im Birkenfelder Land seit 190 Jahren.

In Schmißberg ist die Freude groß. Der Ortsbürgermeister von Schmißberg, Rudi Weber, ist stolz auf den Storchennachwuchs, der in den kommenden Tagen noch mehr werden könnte, sagt er: "Wir sind glücklich, dass das jetzt wirklich so gut geklappt hat, schon im dritten Jahr, seit die Störche hier sind."

"Da sind wir richtig stolz drauf."

Küken werden gefüttert

Die Küken werden jetzt zweimal täglich und drei Wochen lang mit klein geschnittenen Eintagsküken und Ährenfischen gefüttert. Dafür zuständig ist der ehrenamtliche Tierpfleger Andreas Damm. Er ist voller Leidenschaft dabei: "Im Nest präsentiere ich den Kleinen dann das Futter auf einem Teller und achte darauf, dass keines der Tiere zu kurz kommt und alle sich gut entwickeln."

Nachwuchs ist Höhepunkt einer Liebesgeschichte

Zwei Störche sitzen auf einem Nest und bewachen ihre Küken. (Foto: SWR)
Die glücklichen und stolzen Storchen-Eltern, Lotte und Bernie.

Die Eltern der Küken, Lotte und Bernie, verbindet eine echte Liebesgeschichte. Der Nachwuchs jetzt ein Höhepunkt. Lotte ist flugunfähig und wurde deswegen in einer Voliere untergebracht. Die Auswilderung von Bernie, ihrem Partner, scheiterte, weil er immer wieder zu Lotte zurückkam, weswegen beide jetzt in einer Voliere leben.

Das Storchenpaar ist im September 2019 aus Theisbergstegen (Landkreis Kusel) nach Schmißberg in die neugebaute Voliere gebracht worden.

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