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Der Trierer Stadtrat hat dem Haushaltsplanentwurf für das laufende Jahr am Montagabend zugestimmt. Wegen der Corona- Pandemie wurde kein Doppelhaushalt für zwei Jahre vorgelegt. Die Haushaltsplanung bezog sich nur auf 2021. Die Ausgaben steigen durch die Pandemie, auf der anderen Seite rechnet die Stadt mit erheblich weniger Einnahmen. Am Ende plant Trier mit einem Minus von 30 Millionen Euro. Trotz Corona will die Stadt kräftig investieren: Das Freibad in Trier-Nord wird saniert, der Theater- Ersatzbau am Kulturzentrum TUFA soll kommen. Das Signal: Trier investiert in die Zukunft und steht in schwierigen Zeiten zusammen. Viele Fraktionen forderten, die Innenstadt im Auge zu behalten und zu stärken. Kritik gab es in Richtung Landesregierung: Es gelte die Kommunen finanziell ausreichend auszustatten statt die Förderung einzelner Projekte zu bejubeln.

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