Die Staatsanwaltschaft Trier hat Anklage gegen drei Männer erhoben, die für zahlreiche Einbrücke an der Mittelmosel und im Hunsrück verantwortlich sein sollen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Philipp von Ditfurth)

Einbruchserie an Mosel und Hunsrück offenbar aufgeklärt

Staatsanwaltschaft Trier klagt Diebesbande an

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Drei Männer sollen vor allem im Dezember 2021 und im Januar 2022 an der Mittelmosel und im Hunsrück auf Beutezug gegangen sein. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben.

Insgesamt 26 Mal sollen die drei Männer in Wohnungen eingestiegen sein. Allein 21 Mal sollen sie, so die Staatsanwaltschaft, in Häuser und Wohnungen an der Mittelmosel und im Hunsrück eingebrochen sein.

Beute im Wert von fast 100.000 Euro

Bei den Diebstählen wurden vorwiegend Bargeld und Schmuck entwendet. Der Gesamtwert des Diebesguts beläuft sich auf ca. 100.000 Euro.

Zwei Angeschuldigte waren nach intensiv geführten Ermittlungen am 26. Januar im Anschluss an einen Einbruch in ein Einfamilienhaus in Kirchberg in der Ortschaft Dickenschied, Rhein-Hunsrück-Kreis, festgenommen worden. Der dritte Angeschuldigte wurde erst durch die weiteren Ermittlungen, die nach dieser Festnahme geführt wurden, identifiziert. Er wurde aufgrund eines auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier erlassenen Europäischen Haftbefehls des Amtsgerichts Trier im März 2022 in Italien festgenommenen und nach Deutschland ausgeliefert.

Umfangreiche Ermittlungen führten zur Festnahme

Vorausgegangen waren umfangreiche, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Trier geführte Ermittlungen des Fachkommissariats Bandenkriminalität der Kriminaldirektion Trier.

Die Angeklagten befinden sich seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft. Angeklagt hat die Staatsanwaltschaft Trier wegen schweren Bandendiebstahls und des Wohnungseinbruchsdiebstahls bzw. des Versuchs entsprechender Taten. Das Landgericht Trier muss nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

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