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Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest wirkt sich negativ auf den größten Schlachthof in der Region Trier - Simon in Wittlich aus. Nach Angaben der Geschäftsführung, sei der Absatz von Fleischprodukten nach Asien eingebrochen.

Die wichtigsten Exportländer für Schweinefleisch in Asien – China, Südkorea und Japan hätten schon Importsperren für deutsches Schweinefleisch verhängt. Diese Länder nehmen sonst vor allem Schweinefüße und -köpfe ab, die in Deutschland heutzutage kaum noch gegessen werden. Diese Teile seien jetzt so gut wie wertlos.

Suche nach anderen Absatzmärkten schwierig

China und Südkorea akzeptierten immerhin noch Ware, die bis zum Tag des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest verschifft wurde. Japan dagegen verweigere die Annahme seit Ende vergangener Woche. Das dort ankommende Fleisch müsste wieder zurücktransportiert werden.

Geschäftsführer Simon sagte, es sei schwierig für die Nebenprodukte andere Absatzmärkte zu finden. Die Afrikanische Schweinepest war vergangene Woche bei einem toten Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen worden.

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