Eintracht Trier-Fans (Montage) (Foto: IMAGO, Montage: SWR)

Showdown im Moselstadion

Schafft Eintracht Trier den Aufstieg in die Regionalliga?

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Seit 2017 spielt der SV Eintracht Trier in der Oberliga. Am Samstag soll sich das mit dem Aufstieg in die Regionalliga ändern. Doch aus eigener Kraft ist der direkte Aufstieg nicht zu schaffen.

Spannender könnte es wohl aktuell in der Meisterrunde Oberlliga Rheinland-Pfalz/Saar nicht sein. Der SV Eintracht Trier steht punktgleich mit dem Tabellenersten VfR Wormatia Worms auf Platz zwei. Worms hat das bessere Torverhältnis und deshalb die bessere Ausgangslage. Trier muss am Samstag gegen den FC Hertha Wiesbach gewinnen. Zudem kann die Eintracht den direkten Aufstieg nur dann schaffen, wenn die Wormatia am Wochenende gegen den Tabellensiebten SV Gonsenheim Punkte liegen lässt.

Guten Morgen… Habt Ihr auch so gut geschlafen? 😍🔵⚫️⚪️Posted by SV Eintracht-Trier 05 on Sunday, May 22, 2022

Klappt es mit dem direkten Aufstieg nicht, hat die Eintracht immer noch die Möglichkeit über die Relegationsrunde in die Regionalliga aufzusteigen. Zudem befindet sich der Verein aufgrund einer Punkteregelung derzeit noch in einem Streit mit dem Fußball-Regionalverband Südwest, dessen Ausgang die Tabellenlage zugunsten des SV drehen könnte. Hintergrund ist, dass der SV Röchling Völklingen aus der Liga abgemeldet wurde.

Spielfreude statt Drucksituation bei der Eintracht

Der Cheftrainer von Eintracht Trier, Josef Çınar, ist vor dem Spiel positiv gestimmt. Während seine Mannschaft in der vergangenen Wochen noch stark unter Druck gestanden habe, habe sich dass nun nach den Spielen gegen Worms und Mechtersheim zu einem positiven Gefühl geändert.

"Die Jungs haben bis hier hin einen phantastischen Job gemacht. Deshalb gehen wir das hier etwas gelassener an."

Der Fußball hat die Herzen Triers wieder erreicht

Der SV Eintracht Trier rechnet nach eigenen Angaben mit 3.000 bis 4.000 Zuschauern im Moselstadion. Auch beim Spiel gegen Worms waren fast 4.500 Menschen dabei. Das sei eine Bestätigung für die Leistung der Mannschaft in den letzten Wochen, Monaten und Jahren, so Çınar.

"Wir haben das Vertrauen der Menschen wiedergewonnen und sie kommen wieder gerne ins Stadion. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg."

Josef Çınar - Trainer SV Eintracht Trier (Foto: Hans Krämer)
Josef Çınar, Trainer des SV Eintracht Trier, beim Spiel gegen Wormatia Worms. Hans Krämer

Çınar war einst selbst Spieler bei der Eintracht. Er erinnert sich gut daran, dass die Stimmung beim Abstieg 2017 in die Oberliga nicht gut war. Damals sei der Glaube an den Verein und an die Mannschaft nicht mehr dagewesen. Das hätten sie sich wieder erarbeiten müssen.

"Mittlerweile läuft man durch die Stadt und die Menschen zeigen einem den Daumen oder wünschen einem Glück. Sie sagen: Ihr packt es. Und man bekommt Mut zugesprochen. Das ist schön."

Abläufe beim Einlass wurden optimiert

Da es wegen der vielen Zuschauer beim Spiel gegen Worms zu Verzögerungen beim Einlass kam, sei dort nun das Personal verstärkt worden. Zudem werden vier Eingänge und drei Kassen geöffnet sein. Bereits zwei Stunden vor Anpfiff können die Fans ins Stadion kommen. Der Verein rät allen, möglichst früh zum Stadion zu kommen.

Wegen der vielen Zuschauer ist die Polizei nach Angaben des Leiters der Polizeiinspektion Trier mit mehr Kräften als sonst vor Ort. Das Spiel sei jedoch nicht als ein Risikospiel einzustufen.

Straßen gesperrt

Die Zufahrt Zurmainerstraße/Zeughausstraße sowie ab der Ecke Engelstraße/Kloschinskystraße sind ab 13 Uhr gesperrt. Eine Sperrung am Ufer wird es laut Polizei nicht geben.

Trier/London

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