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Zwei Männer müssen sich ab Donnerstag vor dem Landgericht Trier für eine Einbruchserie verantworten. Ihre besonders perfide Masche: sie recherchierten in Traueranzeigen, wann ihre Opfer außer Haus waren.

Laut Anklageschrift haben die beiden Männer Todesanzeigen aus Zeitungen herausgesucht, um in Erfahrung zu bringen, wo gerade jemand gestorben war.

Als die Beerdigungen dann stattfanden, brachen sie in die Häuser der Verstorbenen und deren Angehörigen ein.

Mehr als 220.000 Euro an Beute

Über Fenster und Kellerschächte hätten sich die beiden Männer Zugang zu den Wohnungen verschafft, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Sie sollen dabei Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von 223.753 Euro erbeutet haben.

Darüber hinaus hätten die beiden Täter auch Waffen, unter anderem Jagdgewehre, Bajonette und Handgranaten aus der NS-Zeit, gestohlen.

Bei einem der beiden Angeklagten fand man zudem mehr als sieben Kilogramm Sprengstoff. Diesen hatte der Mann in seinem Garten und an einem Wirtschaftsweg versteckt.

Den Sprengstoff habe er nach eigener Aussage aus im Wald aufgefundenen Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gewonnen.

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