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Im Prozess um den sogenannten Cyberbunker in Traben-Trarbach haben heute mehrere Polizisten über den Verlauf der Ermittlungen ausgesagt. Nach Angaben eines Ermittlers konnte anhand von Überwachungsdaten herausgefunden werden, dass die Server, über die die illegalen Geschäfte abgewickelt worden sein sollen, in Traben-Trarbach standen. Dabei seien auch Betrugswebseiten gefunden, die auf den Servern liefen, sagte der Zeuge dem Gericht. Im sogenannten Cyberbunker-Prozess wird acht Angeklagten vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Sie sollen in einen ehemaligen Bundeswehrbunker bei Traben-Trarbach ein Rechenzentrum betrieben haben, über das Kriminelle im Darknet mit Waffen, Drogen und Kinderpornografie gehandelt haben sollen. Der Prozess soll noch bis Ende des Jahres dauern. Sieben der acht Angeklagten sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

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