Phospohrgranate (Foto: Polizei Prüm)

Drei Granaten in der Eifel gefunden

Phosphorgranate explodiert in Schneifel

STAND

Zwischen Sellerich und Brandscheid (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist am Mittwochmorgen eine Phosphorgranate detoniert. Die eingesetzten Polizisten mussten ins Krankenhaus.

Die Granate hatte sich offenbar am Mittwochfrüh entzündet. Eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin hatte gegen sieben Uhr eine Rauchsäule gemeldet, die aus einem Waldstück aufstieg. Zunächst ging die Polizei von einem Waldbrand aus.

Die eingetroffene Polizeistreife versuchte vor Ort mit eigenen Bordmitteln den Brand zu löschen. Trotzdem kam es zu einer Detonation, unmittelbar nachdem die Feuerwehren eingetroffen waren.

Gefährlicher Einsatz für Polizei und Feuerwehr

Die eingesetzten Polizeibeamten mussten wegen leichter Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus Prüm. Nach einer ambulanten Behandlung konnten sie entlassen werden.

Drei Granaten in 24 Stunden gefunden

Dies war nicht der einzige Einsatz: Bereits am Dienstag hatte sich eine Granate in der Nähe eines Maisfeldes bei Sengerich entzündet. Der Brand war von einem Feuerwehrmann bemerkt worden. Die Feuerwehr Eschfeld konnte die Granate löschen. Wenige Stunden später wurde eine weitere Phosphorgranate in einem Waldstück bei Sellerich gefunden, ohne dass es zu einem Schaden kam.

Kampfmittelräumdienst transportierte Granaten ab

Alle drei Granaten wurden inzwischen vom Kampfmittelräumdienst abtransportiert. Bei den Einsätzen vorher waren mehrere Feuerwehren im Einsatz.

Experten warnen ausdrücklich vor Gesundheitsschäden durch die aus den Granaten austretenden Gase. Die oft schwer erkennbare Kampfmunition aus dem Zweiten Weltkrieg entzündet sich nach jahrzehntelanger Liegezeit unvermittelt, weshalb immer ein großer Sicherheitsabstand eingehalten werden muss.

Gindorf

Kampfmittelräumdienst in der Eifel im Einsatz Polizei findet Weltkriegswaffen in Haus in Gindorf

Experten des Kampfmittelräumdienstes und des Landeskriminalamtes haben am Mittwoch Munition und Waffen aus einem Haus in Gindorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm entfernt.  mehr...

Gindorf

Gindorf Kampfmittelräumdienst setzt Räumaktion in Gindorf fort

Experten des Kampfmittelräumdienstes und der Polizei wollen heute weitere militärische Ausrüstungsgegenstände aus einem Haus in Gindorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm räumen. Das sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Der verstorbene Hausbesitzer hatte die Gegenstände gesammelt. Bisher seien auf dem Grundstück des Mannes Gewehre, Granaten und Kriegsmunition aus der Zeit der Weltkriege gefunden worden. Dabei handele es in nahezu allen Fällen um entschärfte Dekorationsobjekte. Sollten die Arbeiten heute nicht abgeschlossen werden, soll es morgen weiter gehen.  mehr...

Bingen

Kampfmittelräumdienst erfolgreich Säurefass am Binger Rheinufer gesprengt

Eine kleine Explosion im Rhein und das Nebelfass bei Bingen war gesprengt. Straßen und Bahnstrecken waren deshalb gesperrt - sie wurden aber kurz nach Sperrung wieder freigegeben.  mehr...

Ludwigshafen

Experte des Kampfmittelräumdiensts im Interview Bombenentschärfung bei der BASF: "Man muss ruhig bleiben"

Sven Rasehorn hat einen nervenaufreibenden Job. Beim Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz entschärft er Bomben, so auch am Samstag die Weltkriegsbombe auf dem BASF-Gelände. Worauf kommte es dabei an?  mehr...

Hermeskeil

Millionenschaden nach Feuer Brand in Sägewerk in Hermeskeil: Polizei startet Untersuchungen

Ermittler der Kriminalpolizei wollen in den kommenden Tagen das ausgebrannte Sägewerk in Hermeskeil untersuchen. Die Beamten wollen herausfinden, warum das Feuer ausbrach.  mehr...

STAND
AUTOR/IN
SWR