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Der Verband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) hat angekündigt, die durch das neue Müllkonzept aufgetretenen Probleme zu lösen. Insbesondere werde man die seit dem Jahreswechsel vielerorts überfüllten Sammelcontainer für Biomüll häufiger leeren.

Durch neue Regeln und Gebühren sollen die Bürger in der Region seit dem 1. Januar weniger Restmüll in ihren Tonnen entsorgen und Biomüll in Tüten selbst zu zentralen Sammelcontainern bringen.

Container sollen häufiger geleert werden

Laut Abfallverband klappt das neue Müllsystem auch, aber eben nicht reibungslos. Die Biocontainer seien oft überfüllt. Deswegen werde man mehr Lastwagen einsetzen und die Container häufiger leeren. Auch plane man, Container an weiteren Standorten aufzustellen. Dabei sei man aber auf die Mitarbeit der Gemeinden angewiesen. Tausenden Anfragen nach kleineren oder größeren Restmülltonnen sei man nicht sofort hinterhergekommen. Sie würden aber schnellstmöglich abgearbeitet.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

Proteste in der Vulkaneifel

Das neue Müllkonzept stößt vor allem im Vulkaneifelkreis auf heftigen Widerstand, weil dort die Biotonne abgeschafft wurde. Auch die Bürger in der Vulkaneifel sollen ihre Bioabfälle seit Jahresbeginn in Sammelcontainer werfen. Eine Bürgerinitiative hatte vergangene Woche 11.000 Unterschriften gegen diese Lösung beim Kreis eingereicht.

Die SPD im Vulkaneifelkreis fordert, dass die Biotonnen vorerst nicht eingezogen werden. Außerdem soll es eine Sondersitzung des Kreisausschusses geben.

Umstrittene Neuregelung in der Vulkaneifel Landrat will Bürger zu Biotonnen-Aus befragen

In den Streit um die Neuregelung beim Umgang mit Biomüll im Kreis Vulkaneifel kommt Bewegung. Landrat Thiel (parteilos) kündigte an, eine Befragung der Bürger auf den Weg bringen zu wollen.  mehr...

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