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Der Bau des geplanten Tors für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald an der Wildenburg bei Kempfeld verzögert sich. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums gibt es derzeit noch keinen Termin für einen Baubeginn.

Eigentlich sollten die Arbeiten dazu in diesem Jahr beginnen. Bevor aber die konkreten Planungen starten könnten, müsste unter anderem geklärt werden, wie das Wildfreigehege an der Wildenburg weiter betrieben werden könne.

Das Wildfreigehege werde derzeit noch vom Hunsrückverein betrieben, in Zukunft soll das aber vom Nationalparkamt übernommen werden.

400.000 Euro für Umbau bereitgestellt

Nach Angaben des Ministeriums wird derzeit geprüft, wie das personell und finanziell gestemmt werden kann. Außerdem müsse kontrolliert werden, welche Renovierungsarbeiten nötig sind. Da im Wildfreigehege zukünftig die heimische Tierwelt für den Besucher erlebbar gemacht werden soll, werde das Gelände außerdem umgestaltet.

Der Aufbau des Nationalparktors bei Kempfeld soll mehrere Jahre dauern. Dafür seien im Haushalt des Landes bereits 400.000 Euro vorgesehen.

Erste Anlaufstelle für Besucher

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald sind insgesamt drei Nationalparktore vorgesehen. Das erste am Hunsrück-Haus auf dem Erbeskopf ist schon in Betrieb. Ein weiteres werde derzeit im saarländischen Otzenhausen entwickelt. Die Tore sollen erste Anlaufstelle für Besucher des Parks sein.

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