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Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald wird am Samstag fünf Jahre alt. Die Menschen im Hunsrück, die in der Nähe des Parks leben, sehen große Fortschritte in Sachen Tourismus. Die Entwicklung des Parks und der Region sei aber noch lange nicht abgeschlossen.

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Timo Koch läuft über seinen Campingplatz in Mörschied. Der Platz liegt am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Koch hat auf dem Gelände einen Naturbadesee angelegt. Außerdem hat er einen Wasserspielplatz gebaut, in dem Kinder nach Edelsteinen suchen können. Er sieht in dem Nationalpark einen Vorteil für die ganze Region: "Diese Außendarstellung, die die Region jetzt durch den Nationalpark kriegt, die hätte man ohne einen Nationalpark nie erlangen können."

"Der Nationalpark ist ein Segen für die Region..."

Timo Koch, Campingplatzbetreiber

Die Entwicklung des Parks ist noch lange nicht abgeschlossen. Da sind sich Politiker und Unternehmer einig. Es gibt noch viel zu tun, sagt Matthias Schneider (CDU), Landrat des Nationalpark-Landkreises Birkenfeld. Es gebe einfach noch zu wenige Restaurants in der Region. Daran müsse man arbeiten.

"Was natürlich bei uns nach wie vor dürftig aufgestellt ist, ist die Gastronomie. Damit ist nicht die Qualität einzelner Gastronomen oder einzelner Gasthöfe gemeint, sondern da geht es bei uns einfach um die Quantität in der Fläche."

Matthias Schneider (CDU), Landrat des Nationalparklandkreises Birkenfeld

Nationalparkführer Matthias König will neben den Touristen auch den Einheimischen den Park näher bringen: "Deswegen freue ich mich immer, wenn die Leute Touren mit einem Nationalparkführer machen und dann auch ein bisschen mehr lernen über ihre Heimat. So können wir dann auch nach außen hin besser wirken."

Campingplatzbetreiber Timo Koch ist überzeugt, dass von dem Park jeder etwas hat: "Vom Einzelhandel bis zur Gastronomie, ich glaube da werden noch viele von profitieren in naher Zukunft."

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