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Sieben volle Müllsäcke und zwei Kubikmeter Sperrmüll - soviel Dreck hat eine kleine Gruppe auf einer Wegstrecke von gerade einmal 400 Metern am Trierer Krahnenufer gesammelt.

Kurz entschlossen hatten sich die fünf jungen Triererinnen und Trierer mit zwei Kindern aufgemacht. Sie wollten ein Zeichen gegen das Zumüllen setzen. "Es ist durchaus spannend was man neben Feuchttüchern, Hygieneartikeln und Bierkronen alles findet", sagte Organisatorin Maia Kuhnen.

Viele Passanten und Spaziergänger hätten der Gruppe für ihr Engagement gedankt. "So konnten wir über die Schimpftirade eines einzelnen mies gelaunten Mitbürgers hinwegsehen", so Kuhnen. Die Gruppe hoffe auf möglichst viele Nachahmer, denn "Müll liegt an der Mosel und in Trier noch genug herum".

Maia Kuhnen (Foto: privat / Maia Kuhnen)
Organisatorin Maia Kuhnen: "Müll liegt an der Mosel und in Trier noch genug herum." privat / Maia Kuhnen

Die nächste Aktion ist bereits geplant: Am Samstag, 26. Juni, soll im Tiergarten in Trier-Olewig Müll gesammelt werden. Dafür und für weitere geplante Sammelaktionen werden noch mitstreiter gesucht. Interessierte können sich auf der Internetseite von "Müll sammeln in Trier" anmelden. Unterstützt wurde die Aktion vom Verein "Mariahof bleivt sauwer" und von "StadtRaum Trier" - das städtische Amt holte den Müll ab und stellte Müllsäcke, Handschuhe und Zangen zur Verfügung.

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