Die Müllabfuhr in der Region Trier soll teurer werden.

Entlastung

Warum die Müllgebühren nicht für jeden in der Region Trier sinken

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Marc Steffgen
Foto von Marc Steffgen, Redakteur bei SWR Aktuell im Studio Trier

Für Kunden in Trier und Trier-Saarburg dürfte es ein Geschenk zum neuen Jahr sein. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) senkt die Gebühren um 15 Prozent.

Zumindest was die Müllentsorgung angeht, wird es für Kunden in Trier und Trier-Saarburg ab Januar günstiger. Konkret heißt das: Eine 80-Liter-Restmülltonne inklusive 13 Entleerungen kostet dann 95,43 statt 112,27 Euro jährlich. Für eine 120-Liter-Tonne werden 119,01 statt 140,01 Euro fällig.

Zweckverband rechnet mit Überschüssen

Der Grund für das vorweihnachtliche Geschenk, das die Hauptversammlung beschlossen hat: Der Zweckverband rechnet im kommenden Jahr mit einem Überschuss von 8,8 Millionen Euro. Davon profitieren aber nicht alle ART-Kunden in der Region. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm, dem Vulkaneifelkreis und dem Kreis Bernkastel-Wittlich bleiben die Gebühren auf dem Niveau von 2023. Für die 80-Liter Tonne zahlen Kunden im Eifelkreis weiterhin 106 Euro und in den anderen Landkreisen rund 148 Euro.

Biotonne in der Eifel.
Für Kunden in der Eifel und im Kreis Bernkastel-Wittlich bleiben die Gebühren unverändert.

Mehr Eigenkapital muss angespart werden

Dass nur ein Teil der Kunden in der Region Trier entlastet wird, liegt daran, dass Trier und die Kreise unterschiedlich viel zum Eigenkapital des Zweckverbandes beisteuern. Aktuell tragen Trier und Trier-Saarburg einen Großteil des Eigenkapitals. Bis Ende 2025 sollen alle Kommunen gleich viel zum Eigenkapital der ART beitragen. Dann könnte der Zweckverband auch die Müllgebühren in der Region Trier vereinheitlichen.

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