Trier

Flutkatastrophe: Entsorgungskosten in Millionenhöhe

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Auf den Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier, ART, kommen durch die Flutkatastrophe im Juli etwa 10 Millionen Euro zusätzliche Kosten zu. Noch sei offen, wer diese Ausgaben trage, sagte Verbandsdirektor Monzel dem SWR. 70.000 Kubikmeter durch die Flutkatastrophe verursachter Müll seien in der Region Trier eingesammelt worden - anderthalbmal so viel wie sonst in einem Jahr. Der Müll sei auf den Deponien in Sehlem und Mertesdorf abgeladen worden. Die seien dafür technisch ausgestattet und hätten auch keine Kapazitätsprobleme. Zusätzlich 1.000 Kubikmeter Elektroschrott würden von einem Trierer Recyclingunternehmen verarbeitet. Im Jahr nimmt der Zweckverband ART durch Gebühren etwa 50 Millionen Euro ein. Die durch die Flutkatastrophe angefallenen Kosten machen etwa 20 Prozent des Budgets aus.

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