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Wesentlich mehr Moselwinzer als im vergangenen Jahr wollen in diesem Winter Eiswein produzieren. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz haben mehr als 20 Weingüter dafür Flächen angemeldet.

Damit hat sich die Zahl der Weingüter die Trauben für den Eiswein hängen lassen gegenüber 2019 mehr als verdreifacht. Nach Angaben des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum Mosel (DLR) blieben die Trauben wegen des guten Wetters im Frühjahr und Sommer überwiegend gesund. Außerdem hätten die Winzer ausreichende Mengen geerntet, sodass sie es riskieren könnten, Trauben für den Eiswein hängen zu lassen.

Die Winzer müssten nun hoffen, dass die Trauben nicht von Wildschweinen gefressen werden und dass es bald kälter werde. Um Eiswein produzieren zu können, müssen die Trauben im gefrorenen Zustand gelesen und gepresst werden. Dazu muss es über mehrere Stunden mindestens minus sieben Grad kalt sein.

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