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Fast 40 Jahre nach dem Mord an einem 19-Jährigen in der Eifel wird der Fall in der ZDF-Fernsehsendung "Aktenzeichen XY-Spezial: Cold Cases" neu aufgerollt. Ein Phantombild soll helfen.

Von der Ausstrahlung an diesem Mittwoch (20:15 Uhr) erhofft sich die Trierer Kriminalpolizei neue Hinweise auf das bislang ungeklärte Verbrechen.

Ein Zeuge hatte die verbrannte Leiche des Gerolsteiners Ulrich Oehms am 19. Februar 1982 in einer Lavagrube bei Pelm (Kreis Vulkaneifel) gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann an einem anderen Ort getötet wurde und seine Leiche in die Lavagrube transportiert und dann angezündet worden ist.

Phantombild zeigt mutmaßlichen Zeugen

Hoffnungen setzt die Polizei unter anderem auf die Veröffentlichung eines Phantombildes. Es zeigt einen um die 20 Jahre alten Mann, der mit dem Getöteten zuvor in Gerolstein gesehen wurde. Die Rolle dieser Person sei unklar, sie könnte ein wichtiger Zeuge sein, hieß es.

Das Phantombild zeigt einen um die 20 Jahre alten Mann, der mit dem Getöteten in Gerolstein gesehen wurde. (Foto: Polizei Trier)
Das Phantombild zeigt einen um die 20 Jahre alten Mann, der mit dem Getöteten in Gerolstein gesehen wurde. Polizei Trier

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung des Täters führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Wenn in einem Mordfall alle Spuren abgearbeitet sind, spricht man von einem "Cold Case". In der ZDF-Sendung geht es um vier solcher Fälle.

Tödlicher Raser-Unfall auf A8 bei Zweibrücken Polizei prüft "konkrete Hinweise" nach "Aktenzeichen XY"

Die Polizei prüft mehr als 200 mögliche neue Hinweise auf den Verursacher eines tödlichen Unfalls vor zwei Jahren auf der A8 bei Zweibrücken. Darunter seien auch "konkrete Hinweise".  mehr...

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