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Fachwerk und Mittelalterflair ist in Herrstein in fast jeder Gasse zu finden. Doch die Instandhaltung des Ortskerns ist aufwendig und teuer.

Das Mittelaterdorf Herrstein im Hunsrück (Foto: SWR)
Die Fassaden von etwa 30 Häusern sollen saniert werden. Die EU-Fördermittel reichen für etwa 25 davon aus.
Bekannt ist der Ort vor allem durch das Schinderhannes-Räuberfest (2. Wochenende im September) und seinen Martinimarkt (1. Wochenende im November).
Herrstein hat etwa 800 Einwohner. Etwa 50 davon leben im mittelalterlichen Ortskern.
Im Ort gibt es einzelne Geschäfte, Beherbungsbetriebe und Restaurants.
In Herrstein beginnt und endet auch ein Wanderweg: Die Traumschleife Mittelalterpfad.
Die Fachwerkhäuser in Herrstein sind mehrere hundert Jahre alt.
Bei den traditionellen Festen und Märkten in Herrstein sind diese Gassen voller Menschen.
Die Fassaden der Häuser müssen gesäubert, neu beschichtet und gestrichen werden, das Gebälk wird auf Holzschäden untersucht und gegebenenfalls erneuert.
Der Mittelalterliche Uhrturm ist ein Wahrzeichen Herrsteins.
Im Dorfkern gibt es etwa 60 Fachwerkhäuser.
Jedes Fachwerkhaus im Dorfkern ist bewohnt.
Dennoch gibt es nach Angaben der Gemeinde bereits Kaufinteressenten für die historischen Gebäude.
Im sogenannten Schinderhannesturm (hinten im Bild) soll 1798 der legendäre Räuberhauptmann eingesperrt gewesen sein.
Vor der Corona-Pandemie wurden auch verschiedene Führungen durch den Ortskern angeboten. Die enge Gasse am Uhrturm ist ein besonderes Highlight.
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