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Der Förderverein krebskranker Kinder Trier kritisiert, dass im Trierer Mutterhaus der Borromäerinnen weiterhin keine krebskranken Kinder stationär aufgenommen werden. Die schwierige Situation für die betroffenen Familien habe sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft.

Krebskranke Kinder aus der Region Trier werden seit der Schließung der Kinderkrebsstation Anfang 2018 im saarländischen Homburg behandelt. Doch diese Station platze aus allen Nähten, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Eugen Schuh, dem SWR. Die Familien würden an Kliniken in Bonn oder Frankfurt verwiesen. Das sei eine unerträgliche Mehrbelastung. Im Mutterhaus in Trier werden insgesamt drei Ärzte benötigt, um Kinder mit Krebs wieder stationär aufnehmen zu dürfen. Derzeit arbeiten dort nach Angaben der Klinik zwei Kinderonkologen. Davon sei eine Ärztin derzeit in Elternzeit. Ambulant sei die Versorgung krebskranker Kinder in Trier aber gewährleistet.

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