Luxemburg/Trier

Gewerkschaft kritisiert späte Gehaltsanpassung

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Die luxemburgische Gewerkschaft OGBL kritisiert, dass die Löhne im Großherzogtum erst nächstes Jahr an die Inflation angepasst werden. Dass die sogenannte Indextranche verschoben werde, sei ein Angriff auf luxemburgische Arbeitnehmer und Grenzgänger. Die luxemburgische Regierung hatte die Verschiebung der Indextranche auf 2023 mit der Belastung der Unternehmen durch gestiegene Energiekosten und die Auswirkungen der Corona-Pandemie begründet. Wegen der bereits stark gestiegenen Preise bei Energie und Konsumgütern wie Lebensmittel hätten die Arbeitnehmer und Grenzgänger aber schon jetzt weniger Geld im Portemonnaie, so der OGBL. Dass sie nun erst 2023 mehr Gehalt bekommen, verschärfe die Situation. Die Gewerkschaft kündigte an, gegen die Entscheidung vorzugehen. Im OGBL sind auch rund 7000 Grenzgänger aus Deutschland organisiert.

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