STAND

Die Bundesregierung hat das an Rheinland-Pfalz grenzende Großherzogtum erneut als Corona-Risikogebiet eingestuft. Grund sei der Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen.

Nach Angaben von Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn gehe es nun darum, die Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Eine Einstufung als Risikogebiet hat zur Folge, dass Menschen, die aus Luxemburg nach Deutschland reisen, sich auf das Coronavirus testen lassen müssen. Außerdem besteht Quarantäne-Pflicht.

Ausnahmen für Berufspendler

Die Regierung des Großherzogtums hatte frühere Grenzschließungen und Reisewarnungen seitens Deutschlands stets kritisiert. In dem kleinen Land mit seinen etwa 630.000 Einwohnern gibt es zahlreiche Berufspendler, die regelmäßig die Grenze überqueren. Sie sind allerdings von Quarantäneregeln ausgenommen.

Auch Tschechien und Tirol Risikogebiete

Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts wurde am Freitag entsprechend aktualisiert - neu sind neben Luxemburg auch Tschechien und das österreichische Bundesland Tirol. Damit sind nun 15 von 27 EU-Ländern zumindest teilweise Corona-Risikogebiete.

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Corona-Live-Blog in RP: Keine Erstkommunion am Weißen Sonntag

Das Coronavirus ist weiter das bestimmende Thema in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder deutlich, mancherorts wird die Notbremse gezogen. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.  mehr...

STAND
AUTOR/IN