Ein F-35-Jet am blauen Himmel (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Harald Tittel)

Teil des Bundeswehr-Umbaus

Luftwaffe stationiert neue F-35-Tarnkappenjets in Büchel

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Die Bundeswehr wird eigenen Angaben zufolge alle ihre 35 neuen F-35-Tarnkappenjets auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationieren.

Ein Sprecher des Bundesamtes für Infrastruktur der Bundeswehr sagte, die Stationierung sei für die Zeit nach der geplanten Sanierung von Start- und Landebahn in Büchel geplant. Die rund 170 Millionen Euro teuren Baumaßnahmen würden voraussichtlich im Februar 2026 abgeschlossen sein.

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Hitschler hält Büchel für idealen Standort

Thomas Hitschler (SPD), Bundestagsabgeordneter aus der Südpfalz und Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, zeigt sich zufrieden mit der künftigen Stationierung der Tarnkappenjets in Büchel. Dem SWR sagte Hitschler: "Mit der F-35 wird die Luftwaffe in die Lage versetzt, die notwendigen Aufgaben der Bündnis- und Landesverteidigung auch in den nächsten Dekaden sicherzustellen. Der Standort Büchel ist, auch aufgrund der bisherigen Stationierung der Tornado-Jets, ideal, um auch Heimat für unser Kampfflugzeug der nächsten Generation sein zu können."

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Neue Jets als Teil des Umbaus der Bundeswehr

Die F-35 gilt als das modernste Kampfflugzeug der Welt. Es kann mit Atombomben bestückt werden und wird von der Bundeswehr auch für die sogenannte nukleare Teilhabe Deutschlands gekauft - ein Abschreckungskonzept der Nato, bei dem Verbündete Zugriff auf US-Atombomben haben. Die F-35 des Herstellers Lockheed Martin soll die vor gut 40 Jahren eingeführte Tornado-Flotte ablösen. Der Kauf der insgesamt 35 neuen Maschinen ist Teil des 100-Milliarden-Sonderprogramms des Bundes zum Umbau der Bundeswehr.

"Mit dem Ukraine-Krieg wächst die Angst vor einem Atomkrieg"

Auf dem Fliegerhorst Büchel sollen nach unbestätigten Informationen die letzten US-Atombomben in Deutschland lagern. Atomwaffengegner befürchten, von 2023 an würden "voraussichtlich neue US-Atomwaffen in Deutschland stationiert". Mit dem Ukraine-Krieg wachse die Angst vor einem Atomkrieg.

Am Luftwaffenstützpunkt Büchel wurde zuletzt ein neuer 11,5 Kilometer langer Außenzaun errichtet. Dessen technische Bewachung, so der Bundeswehrsprecher werde derzeit geplant. Die Kosten für den Zaun sollen sich auf rund 18 Millionen Euro belaufen. In der Vergangenheit hatten immer wieder Demonstranten die alte, einfachere Umzäunung überwunden und sich Prozessen wegen Hausfriedensbruchs stellen müssen.

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