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Heute ist der Marienthaler Hof nur noch eine Ruine. Früher lebte hier ein wohlhabender Landwirt und Schafzüchter mit seiner Familie. Der Untergang kam mit dem Zweiten Weltkrieg.

Wer sich in Zell an der Mosel auf dem Wanderweg rund um die Marienburg bewegt, trifft irgendwann auf eine uralte Ruine mitten im Weinberg. Im Sommer ist sie so zugewachsen, dass man ihn schon mal übersehen kann – den Marienthaler Hof.

Es ist ein verlassener Ort mit einer bewegten Geschichte. Das Anwesen wurde bereits 1817 gebaut. Der Besitzer, ein wohlhabender Landwirt und Schafzüchter, soll es nach seiner Frau Maria benannt haben.

Einschusslöcher heute noch zu erkennen

Von dem einst dreistöckigen Gebäude ist heute kaum noch etwas zu sehen. Das Dach ist vollständig eingestürzt, die Zwischendecke fehlt und es stehen nur doch die Außenmauern.

Der Untergang des Marienthaler Hofs bei Zell kam mit dem Zweiten Weltkrieg. Im März 1945 wurde das Haus beschossen -  und ging in Flammen auf. Ganze fünf Tage soll es gebrannt haben. Die Einschusslöcher der Kriegsgranaten sind heute noch deutlich zu sehen.

Prüm

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