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Landwirte aus der Region Trier setzen große Hoffnungen in das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Vertretern großer Supermarktketten am Montag in Berlin. Dabei geht es darum, wie Tiefstpreise im Lebensmittelhandel die Existenz von Landwirten gefährden.

Auch Landwirte aus der Region Trier hatten in letzter Zeit protestiert. Sie wehren sich dagegen, immer mehr Umweltauflagen erfüllen zu müssen, für ihre Produkte wie Milch und Fleisch aber keine angemessenen Preise mehr zu erzielen. Hintergrund ist der immer härter werdende Preiskampf im deutschen Lebensmittelhandel.

"Wenige Ketten bestimmen die Preise"

Ein Vertreter des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau sagte, es dürfe nicht sein, dass vier bis fünf Ketten die Lebensmittelpreise in Deutschland bestimmten. Die Schere zwischen den Kosten für die Landwirte und den Preisen in den Läden klaffe immer weiter auseinander.

Treffen im Kanzleramt

Kanzlerin Merkel will heute mit dem Einzelhandel und der Ernährungsindustrie über "faire Preise" für den Lebensmittel sprechen. An dem Treffen sollen unter anderem Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) teilnehmen. Die Kanzlerin habe schon oft deutlich gemacht, dass eine regionale Ernährung nur möglich sei, wenn regional produzierende Landwirte auch angemessene Preise erzielen könnten, sagte Regierungssprecher Seibert am Freitag in Berlin.

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