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Bitburg will sich für die Landesgartenschau 2026 bewerben. Der Stadtrat hat sich am Donnerstagabend dafür ausgesprochen.

Die Landesgartenschau soll auf dem Housing-Gelände stattfinden, einem ehemaligen Wohngebiet der Amerikaner. Das Gelände ist 60 Hektar groß. In dem Komplex lebten zeitweise bis zu 5.000 amerikanische Soldaten.

2017 hatten die USA das Gelände an Deutschland zurückgegeben. Die Stadt Bitburg hatte danach den Zweckverband Flugplatz Bitburg beauftragt, zu untersuchen, wie man das Gelände nutzen könnte. Der Zweckverband will die Bewerbung für die Landesgartenschau 2026 auch einreichen.

Diskussion im Stadtrat

Der Grundsatzbeschluss zur Landesgartenschau-Bewerbung im Bitburger Stadtrat fiel nicht einstimmig aus. Kritik gab es von SPD und Grünen. Die Housing könne ohne einen langen Gartenschau-Bewerbungsprozess viel schneller neugestaltet werden, so deren Begründung. Für Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels (CDU) überwiegen dagegen die Chancen - eine Landesgartenschau sei eine tolle Werbung für die Stadt. Die Konkurrenz zu anderen Städten wie Speyer oder Mainz sei zwar groß, dennoch sollte Bitburg die Chance nutzen.

"Das ist wie beim Lottospielen. Wenn ich keinen Tippschein habe, habe ich von vornherein keine Chance. Also sollten wir den Tippschein ausfüllen."

Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels (CDU)

Kreistag muss noch zustimmen

Bevor die Bewerbung offiziell in Mainz eingereicht wird, müssen noch der Kreistag des Eifelkreises und die Verbandsgemeinde Bitburger Land zustimmen. Bitburg hatte sich bereits vor vier Jahren um die Landesgartenschau beworben - damals ging der Zuschlag an Bad Neuenahr-Ahrweiler.

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