STAND

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter kritisiert die niedrigen Preise, die Landwirte in der Eifel derzeit für ihr Rindfleisch erhalten. Der Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Kurt Kootz, sagte dem SWR, alle in der Herstellung von Lebensmitteln Tätigen verdienten Geld, nur die Erzeuger nicht. Die Fleischpreise sind seiner Ansicht nach auf einem viel zu niedrigen Niveau. Wegen Corona seien die Schlachtkapazitäten eingeschränkt und das werde seitens der Schlachtbetriebe scheinbar dazu benutzt, um die Preise bei den Erzeugern zu drücken, so Kootz. "Wir fordern mindestens einen Euro pro Kilogramm Rindfleisch mehr. Die Schlachtbetriebe könnten einen Teil der Erlöse an die Erzeuger weitergeben."

STAND
AUTOR/IN