Gesa Krause wird Fünfte in Tokio (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Jan Woitas)

Finale in Toko

Gesa Krause Fünfte über 3.000 Meter Hindernis

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Gesa Krause vom Silvesterlauf Trier ist bei den Olympischen Spielen in Tokio über die 3.000 Meter Hindernis Fünfte geworden. In Trier fieberten beim Finale am Mittwoch sowohl ihr Verein, als auch ihre Eltern mit.

Gold holte sich Peruth Chemutai aus Uganda. Bisher wurde Gesa Krause zwei Mal Europameisterin in ihrer Disziplin. Bei den Weltmeisterschaften 2015 und 2019 holte sie jeweils eine Bronzemedaille.

Bereits am Sonntag hatte sie sich mit einer Zeit von 09:19,62 souverän für das Finale bei den Olympischen Spielen qualifiziert.

Gesa Krauses Eltern schauten von Trier aus zu

Den Finaleinzug feierten auch Krauses Verein Silvesterlauf e.V. in Trier. Seit 2017 startet Krause regelmäßig für den Trierer Verein. Die Vereinsmitglieder haben ihr deshalb alle zusammen die Daumen gedrückt und das Rennen gemeinsam geschaut. Dazu trafen sie sich im Bistro der Arena Trier. Auch Krauses Eltern reisten dafür extra aus der Heimat in Dillenburg (Hessen) an.

Gesa Krause (Foto: SWR, imago/Camera 4)
So wie bei ihrem Europameistertitel in Berlin 2018 wollte Gesa Krause auch in Tokio jubeln - doch daraus wurde nichts. imago/Camera 4

Nach Platz sechs bei den Spielen in London 2016 wollte Gesa Krause dieses Mal eine Medaille. Doch leider hat es nicht geklappt.

"Es gibt keine Läuferin, vor der man Angst haben muss."

Corona erschwerte die Olympia-Vorbereitung

Die Wettkampfvorbereitung war alles andere als einfach. Immer wieder musste Krause dafür um die Welt reisen. Es standen verschiedene Höhentrainingslager auf dem Programm. In den USA, aber auch in Kenia. In Corona-Zeiten war das eine Herausforderung.

Gesa Krause bereitet sich auf Olympia vor. (Foto: Imago, Gerry Schmit)
Wegen Corona fielen viele Wettkämpfe aus. Also gab es auch keine Preisgelder für Gesa Krause. Imago Gerry Schmit

Auch die Einnahmen aus Wettkämpfen gingen auf Null zurück. Doch Gesa Krause hat Glück. Sie ist Sportsoldatin im Rang einer Stabsunteroffizierin. Das Einkommen bei der Bundeswehr hat geholfen.

"Nachdem ich 2020 praktisch keine Start- und Preisgelder bekommen konnte, war das monatliche Gehalt bei der Bundeswehr lebensnotwendig."

Geburtstagsfeier erst nach dem Rennen

Mit ihrem Eintritt ins Finale musste allerdings auch Krauses Geburtstagsfeier warten. Am Dienstag, einen Tag vor dem Finale, wurde sie 29 Jahre alt. Aus einer Doppelfeier - Geburtstag und Olympiamedaille - wird nun nichts.

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