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Vertreter katholischer Gruppen kritisieren die Pläne des Bistums Trier, die Jugendbegegnungsstätte mit Kirche an der Marienburg bei Zell bis 2023 zu schließen. Mittlerweile bekommen sie auch Unterstützung aus der Kommunalpolitik. So hat der Verbandsgemeinderat Zell das Bistum gebeten, die Entscheidung rückgängig zu machen. Der Schritt sei fatal für die Region. Die Marienburg habe verbindenden Charakter für die Bevölkerung. Die Interessengruppe „Pro Marienburg“ – ein Zusammenschluss katholischer Ehrenamtler kritisiert, dass die aktiven Mitarbeiter in der Jugendarbeit ohne Vorwarnung vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Dort herrsche große Frustration. Daran habe auch ein Gespräch mit dem Bistum nichts geändert. Das Bistum teilte jetzt mit, man würde sich freuen wenn die Kirche an der Burg auch nach dem Verkauf als sakraler Ort erhalten bleiben könne. Das Bistum Trier will die Marienburg verkaufen weil die dringende Sanierung zu teuer ist. Die Jugendarbeit soll ins Kloster Himmerod verlegt werden.

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