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Die Generalstaatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen einen Mann und eine Frau wegen des Verdachts eines Brandanschlags auf die Polizeiinspektion Bitburg, eingestellt. Das teilte die Behörde dem SWR mit.

Der Verdacht gegen die beiden Heranwachsenden aus Bitburg habe sich nicht erhärten lassen, so die Generalstaatsanwaltschaft. In der Nacht auf den ersten Mai vergangenen Jahres war ein Brandsatz im Eingangsbereich der Polizeiinspektion explodiert. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Auf das 18 und 19 Jahre alte Paar kam die Polizei wegen anderer Straftaten, die in der derselben Nacht begangen wurden. Damals waren in Bitburg Gebäude, Verteilerkästen und Buswartehäuschen mit Parolen und Zeichen der Antifa besprüht worden. Wegen dieser Taten hat die Generalstaatsanwaltschaft die beiden jungen Leute jetzt angeklagt. Die Beschuldigten haben laut Generalstaatsanwaltschaft zu den Vorwürfen geschwiegen.

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