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Geflügel- und Hühnerhöfe in der Eifel sehen den Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zum Töten von männlichen Küken kritisch. Laut Gesetzentwurf sollen ab Ende 2021 männliche Küken nicht mehr massenhaft getötet werden. Es soll noch mehr auf eine Geschlechterbestimmung im Ei gesetzt werden. Ob ein Küken im Ei oder nach der Geburt getötet wird - für den Geflügelhof Lehnertz in Habscheid (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist es im Endeffekt dasselbe. Der Gesetzentwurf von Ministerin Klöckner hat allerdings auf deren Hof keine Auswirkungen. Seit längerem würde der Geflügelhof Lehnertz keine männlichen Küken mehr töten. Der Bio-Hühnerhof Schneifel in Ormont (Vulkaneifelkreis) sieht hingegen die Option einer möglichen Aufzucht der männlichen Küken kritisch - denn die so genannten Bruderhähne würden meist auch nach sechs Wochen getötet. Am Ende müsse der Verbraucher den Preis dafür zahlen. Die Eier würden in Zukunft teurer.

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