Menschen demonstrieren mit der ukrainischen Fahne gegen den Einmarsch Russlands in die Ukraine (Foto: SWR, Lara Bousch)

Zeichen für den Frieden

300 Menschen zeigen vor Porta Nigra Solidarität mit der Ukraine

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Lara Bousch
Lara Bousch ist Reporterin im SWR Studio Trier (Foto: SWR)

Nach dem Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine sind viele Menschen in der Region Trier geschockt und gehen für den Frieden auf die Straße.

"Krieg ist keine Lösung", hieß es vielfach am Abend in Trier. Die Menschen sind fassungslos über das, was in der Ukraine passiert. Triers Oberbürgermeister Leibe (SPD) kündigte an, dass Trier einhundert Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen könne. Auch der Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Stefan Metzdorf (SPD) betonte, dass man in Frieden leben wolle.

Friedenskundgebung in Trier gegen den Einmarsch der Russen in die Ukraine (Foto: SWR)
Menschen aller Altersgruppen hatten sich am Abend vor der Porta Nigra versammelt. Bild in Detailansicht öffnen
Selbst das schlechte Wetter konnte die Trierer nicht davon abhalten, sich solidarisch mit der Ukraine zu zeigen. Bild in Detailansicht öffnen
Krieg sei keine Lösung, hieß es in Trier bei zahlreichen Redebeiträgen. Bild in Detailansicht öffnen
Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe(SPD) und der Landrat des Kreises Trier Saarburg, Stefan Metzdorf (SPD) beteiligten sich an der Kundgebung. Bild in Detailansicht öffnen
Etwa 300 Menschen wollten vor der Porta Nigra ein Zeichen setzen. Bild in Detailansicht öffnen
Viele Menschen aus der Ukraine haben Angst um ihre Familien in der Heimat. Bild in Detailansicht öffnen
Nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine sind viele Menschen besorgt. Bild in Detailansicht öffnen
Die Menschen demonstrierten für Frieden in Europa. Bild in Detailansicht öffnen

Ukrainer in Trier bangen um ihre Familien

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Solidariät mit den Menschen in der Ukraine

Immer wieder betonten die Redner, dass man an der Seite der Menschen in der Ukraine stehe. Der russische Angriff auf die Ukraine sei nicht durch das Völkerrecht gedeckt und stehe in krassem Widerspruch zu allen Regeln des friedlichen Zusammenlebens. Initiiert hatte die Kundgebung FDP- Stadtratsmitglied Tobias Schneider. Seinem Aufruf hatten sich die Grünen, die CDU, SPD, Linke und UBT angeschlossen.

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