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Nach dem Absturz einer Propellermaschine in der Eifel suchen Ermittler des Bundesamtes für Flugsicherung nach der Absturzursache. Der Pilot kam bei dem Unglück ums Leben.

Die Ursache für den Absturz eines Kleinflugzeuges in der Nähe von Sefferweich in der Eifel am Freitag ist weiter unklar. Die Ermittlungen werden wohl noch Monate dauern, so ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig. Derzeit werden alle Informationen an der Unfallstelle gesammelt, so der Sprecher. Ein Zwischenbericht mit einem ersten Erkenntnisstand werde Ende April erwartet. Die ausführliche Analyse zur Unfallursache könne etwa ein Jahr dauern. Das einmotorige Flugzeug war am Freitag bei dichtem Nebel zwischen Sefferweich und Staffelstein in der Eifel abgestürzt.

Pilot war in Belgien gestartet

Der 26-jährige Pilot aus Österreich kam dabei ums Leben. Er war in Belgien gestartet und wollte nach Österreich fliegen. Er sei offensichtlich nicht mit einem Windrad zusammengestoßen, sagte ein Sprecher der Polizei Trier am Montag. Das hätten erste Ermittlungen ergeben, unter anderem Gespräche mit dem Betreiber des Windparks. Der Pilot solle diese Woche noch obduziert werden. Allerdings könne es mehrere Wochen dauern, bis Ergebnisse vorlägen.

Starker Nebel am Absturzort

Bei starkem Nebel war das einmotorige Flugzeug vom Typ Cessna am Freitagmittag zwischen Sefferweich und Staffelstein im Eifelkreis Bitburg-Prüm abgestürzt. Beamte der Polizei Bitburg fanden nach einem Hinweis das Wrack der Maschine mitten in einem Windpark. Die Trümmer lagen über mehrere hundert Meter verteilt auf dem Gelände.

Der aus Österreich stammende Pilot habe nur noch tot geborgen werden können, sagte die Polizei. Der Mann war von einem Flugplatz in Belgien gestartet. Er saß alleine in der Maschine. Etwa gegen 12:40 Uhr war sein Flieger vom Radar verschwunden. Neben der Staatsanwaltschaft Trier sind auch Beamte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in die Untersuchung eingebunden. Der Absturzort ist weiträumig abgesperrt. 

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