Etwas mehr als fünfzig Fahrradaktivisten haben sich zu einer Kundgebung auf dem Domfreihof in Trier versammelt, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.   (Foto: SWR, Nicole Mertens)

Aktion von "Fridays for future"

Fahrraddemo für mehr Klimaschutz in Trier

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Vom Domfreihof aus ist am Donnerstag eine Fahrraddemo gestartet. Etwa 50 Aktivisten radelten mit Abstand und Maske einmal rund um den Trierer Alleernring.

Am Mittag trudelten die ersten Teilnehmer mit ihren Fahrrädern am Treffpunkt "Klimacamp" auf dem Trierer Domfreihof ein. Dort campieren seit dem 19. März Aktivisten von "Fridays for Future" in Zelten. Nach und nach kamen etwa 50 Fahrradaktivisten zusammen. Nach einer kurzen Kundgebung startete die Fahrraddemo.

In Trier hat eine Fahhraddemonstration für mehr Klimaschutz stattgefunden. Die Kundgebung wurde von Polizeifahrzeugen begleitet. Zur Demonstration hatte das Bündnis Fridays for Future aufgerufen.  (Foto: SWR, Nicole Mertnes)
Polizeifahrzeuge begleiten die Kundgebung der Fahrradfahrer durch Trier. Nicole Mertnes

Weniger Teilnehmer als erwartet

"Fridays for future" hatte die Fahrraddemo am Gründonnerstag angemeldet. Am weltweiten Klimastreiktag, dem 19. März, hatten sich nach Angaben von "Fridays for future" 200 Demonstranten auf dem Domfreihof versammelt. Jetzt, in den Osterferien, hatten sich die Organisatoren eine noch größere Teilnehmerzahl vorgestellt. Doch bei der Fahrraddemo waren nur wenige Schüler dabei.

In Trier gab es eine Fahrraddemo für den Klimaschutz. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis Fridays for Future. (Foto: SWR, Nicole Mertens)
Rund 50 Menschen nahmen an der Fahrraddemo teil. Nach Angaben der Polizei gab es keine Zwischenfälle. Nicole Mertens

Mehr tun für Klimaschutz und Verkehrswende

Die Aktivisten fordern mehr Initiative für den Klimaschutz in der Stadt, vor allem aber eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer. Auf der Rangliste des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), habe sich Trier zwar nach oben gearbeitet, liege aber in Sachen Fahrradfreundlichkeit im Feld der mittelgroßen Städte in Deutschland noch immer im unteren Drittel. Da sei noch viel Luft nach Oben, so Fridays for Future. Die Aktivisten weisen auf Vorbildstädte wie Utrecht und Kopenhagen hin.

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