Bitburg

Ingenieurbüros begutachten Hochwasserschäden im Eifelkreis

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Die Hochwasserschäden entlang der Flüsse im Eifelkreis Bitburg-Prüm sollen von sieben regionalen Ingenieurbüros begutachtet und bewertet werden. Das hat der Kreistag gestern beschlossen.

Die Kreisverwaltung, die Stadt Bitburg und die einzelnen Verbandsgemeinden verfügten nicht über ausreichend Personal mit entsprechender Sachkunde, um die Hochwasserschäden schnellstmöglich ermitteln und bewerten zu können, hieß es im Kreistag. Die beauftragten Ingenieure sollen neben den Flüssen, auch Ufer und Auwiesen auf Schäden untersuchen. Dort, wo es nötig ist, sollen sie Sofortmaßnahmen einleiten, um weitere Schäden, zum Beispiel durch Geröll, zu verhindern. Das Land fördert die Beseitigung von Hochwasserschäden zu rund 70 Prozent. Im Eifelkreis rechnet man derzeit mit Kosten in Höhe von vier bis acht Millionen Euro. Bis zu drei Jahre könne es dauern, bis alle Hochwasserschäden direkt an den Flüssen beseitigt seien.

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