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In einigen Dörfern in der Eifel wird auch in diesem Jahr der traditionelle Brauch des Hüttenbrennens gepflegt. Allerdings wegen der Corona-Pandemie nicht wie sonst üblich, teilte der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit. Immer am ersten Sonntag der Fastenzeit, dem sogenannten Schafsonntag, brennen in der Eifel die Hütten, also mit Stroh umwickelte Kreuze umgeben von großen Holzhaufen. Mit dem jahrhundertealten Brauch soll der Winter verbrannt werden. Das sonst übliche fröhliche Beisammensein der ganzen Dorfgemeinschaft mit Eieressen muss in diesem Jahr ausfallen, Gruppen sind nicht erlaubt. In Irrel haben sich Zweierteams zusammengetan, die jeweils das Kreuz binden und aus vertrockneten Weihnachtsbäumen die Hütte bauen, kleiner als sonst. Auch in Brecht und Bickendorf gibt es in diesem Jahr ein corona-konformes Hüttenbrennen im kleineren Rahmen.

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