Das Gesundheitsamt Trier hat Probleme, Corona-Infektionen zeitnah dem Rorbert Koch-Institut zu melden. (Symbolbild) (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Zu wenig Personal

Gesundheitsamt Trier: Rückstau von 100 Corona-Infektionen

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Das Gesundheitsamt Trier hat Probleme, Corona-Infektionen zeitnah dem Robert Koch-Institut zu melden. Derzeit wird ein Rückstau von mehr als 100 neuen Infektionen bearbeitet.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt schneller, als das Personal im Gesundheitsamt Trier sie dem RKI melden kann. Täglich kommen neue Fälle dazu, die Labore dem Gesundheitsamt mitteilen, so ein Sprecher.

Die Mitarbeiter im Gesundheitsamt müssen diese Neuinfektionen dann in eine spezielle Meldesoftware eingeben, um sie dem RKI zu übermitteln.

Der Haken an der Sache: Oft fehlen noch Informationen

Um eine Neuinfektion korrekt zu übermitteln und in die Meldesoftware einzugeben, fehlen oft noch Angaben, so der Sprecher. Deshalb müsse man zusätzlich noch telefonische Rücksprache mit den Betroffenen halten, um nachzufragen. Das kostet Zeit.

Personal wird im Impfzentrum Trier gebraucht

Das Gesundheitsamt Trier ist das größte in der Region Trier. Es ist aber derzeit auch damit beschäftigt, das Impfzentrum Trier für die am Mittwoch geplante Wiedereröffnung vorzubereiten. Auch dafür wird viel Personal gebraucht.

"Das Gesundheitsamt ist an seiner Grenze."

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Personal im Gesundheitsamt soll aufgestockt werden

Obwohl Personal der Stadtverwaltung Trier und der Kreisverwaltung Trier-Saarburg ins Gesundheitsamt versetzt werden, reicht es nicht. Eine Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen sei derzeit nicht mehr zu schaffen. Man versuche, das Personal im Gesundheitsamt aufzustocken, das sei aber kaum zu schaffen, da auch für das Impfzentrum zusätzliches Personal gebraucht werde.

Ämter können Kontaktnachverfolgung nicht garantieren

In den Landkreisen Vulkaneifel, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich besteht nach Angaben der Kreisverwaltungen derzeit nicht das Problem, Infektionen zügig dem RKI zu melden. Man habe aber wegen der vielen Neuinfektionen auch Probleme bei der Kontaktnachverfolgung.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes in Birkenfeld ist das Personal derzeit stark belastet wegen der vielen Corona-Infektionen im Kreis. Das Gesundheitsamt bittet deshalb darum, dass sich alle Corona-Infizierten und deren Kontakte eigenverantwortlich in Quarantäne begeben.

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