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Betreiber von Vinotheken, Straußwirtschaften und Brauereigaststätten bekommen jetzt auch Corona-Hilfen. Bisher konnten solche Mischbetriebe keine Unterstützung beantragen. Viele Winzer und Brauereien profitierten von dieser neuen Regel, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder aus Kyllburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Gaststätten, die zum Beispiel an ein Weingut angeschlossen sind, werden demnach künftig als eigenständiges Unternehmen behandelt. Zuvor konnten beispielsweise Winzer für ihre Vinotheken und Straußwirtschaften nur dann Corona-Hilfen beantragen, wenn der Umsatz des gesamten Unternehmens um 80 Prozent zurückgegangen sei. Diese Regel habe bei sogenannten Mischbetrieben für Kritik gesorgt, so Schnieder. Viele Weingüter machten ihre größten Erträge über ihr gastronomisches Angebot. Der normale Weinverkauf laufe aber weiter. Künftig ist der Gaststättenanteil unabhängig von den Umsätzen des restlichen Unternehmens.

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