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Die Marienhaus Unternehmensgruppe schließt zum Jahresende die Chirurgie im Krankenhaus Gerolstein. Das hat das Unternehmen auf SWR Anfrage bestätigt.

Ein Grund sei, dass der Chefarzt der Chirurgie im Gerolsteiner Krankenhaus gekündigt habe und kein Nachfolger gefunden worden sei. Außerdem hätte mittelfristig eine Sanierung der Operationssäle mit Kosten von zehn bis 15 Millionen Euro angestanden.

Bis zu 25 Mitarbeiter von Schließung der Gerolsteiner Chirurgie betroffen

Nach Angaben des Trägers wurde in dem Haus auch nicht die vorgegebene Zahl an Eingriffen erreicht. Von der Schließung seien 20 bis 25 Mitarbeiter betroffen, ihnen biete das Haus andere Stellen an.

Gerolsteiner Stadtbürgermeister von Entscheidung überrascht

Der Stadtbürgermeister von Gerolstein, Uwe Schneider, bezeichnete die Schließung als Skandal. Man sei von dieser Entscheidung völlig überrascht worden. In der kommenden Woche werde es eine Sondersitzung der Kommunalpolitik mit dem Träger geben.

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