Joost (rechts) aus Arnheim in den Niederlanden denkt als erstes an Sonnenbrand, wenn er sich an das erste Campen erinnert: "Meine Mutter hat gesagt: So Joost, Zeit für Sonnencreme! Aber ich wollte nicht." Er übernachtet am liebsten im Zelt, weil er das Geräusch des Reißverschlusses mit Urlaub verbindet. Die Eltern seiner Partnerin Isabel (links) haben sich im Restaurant des Felsenhofs kennengelernt und sind bis heute zusammen. Joost hat Isabel im selben Restaurant einen Heiratsantrag gemacht. Sie hoffen, hier auch heiraten zu können. (Foto: SWR, Anna-Carina Blessmann)

Campingsaison läuft auf dem Felsenhof Gerolstein

Die Camper kommen in die Eifel

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Die Ferien haben begonnen, die Camper sind los auf dem Felsenhof in Gerolstein. SWR Aktuell hat sich auf die Suche nach den besten Reisegeschichten der Gäste gemacht.

Joost (rechts) aus Arnheim in den Niederlanden denkt als erstes an Sonnenbrand, wenn er sich an das erste Campen erinnert: "Meine Mutter hat gesagt: So Joost, Zeit für Sonnencreme! Aber ich wollte nicht." Er übernachtet am liebsten im Zelt, weil er das Geräusch des Reißverschlusses mit Urlaub verbindet. Die Eltern seiner Partnerin Isabel (links) haben sich im Restaurant des Felsenhofs kennengelernt und sind bis heute zusammen. Joost hat Isabel im selben Restaurant einen Heiratsantrag gemacht. Sie hoffen, hier auch heiraten zu können. (Foto: SWR, Anna-Carina Blessmann)
Joost (rechts) aus Arnheim in den Niederlanden denkt als erstes an Sonnenbrand, wenn er sich an das erste Campen erinnert: "Meine Mutter hat gesagt: So Joost, Zeit für Sonnencreme! Aber ich wollte nicht." Er übernachtet am liebsten im Zelt, weil er das Geräusch des Reißverschlusses mit Urlaub verbindet. Die Eltern seiner Partnerin Isabel (links) haben sich im Restaurant des Felsenhofs kennengelernt und sind bis heute zusammen. Joost hat Isabel im selben Restaurant einen Heiratsantrag gemacht. Sie hoffen, hier auch heiraten zu können. Anna-Carina Blessmann
Maria (links) aus Utrecht liebt beim Camping am meisten den Zusammenhalt und dass man sich gegenseitig hilft. Ihr Partner Dave (rechts) erinnert sich an seine erste Campingreise als Jugendlicher, die gleichzeitig auch die schönste und abenteuerlichste war. Mit drei Freunden ist er über mehrere Tage von Utrecht mit dem Fahrrad nach Gerolstein zum Zelten gefahren: "Das war sehr schön! Drei Freunde, Bier trinken. Zum ersten Mal ohne Eltern - das ist immer gut." Anna-Carina Blessmann
Die erste Campingreise von Eric (rechts) und seiner Familie, als der älteste Sohn noch ganz klein war, ging gehörig schief: Der Zeltanhänger brach unter ihnen zusammen, sie mussten auf dem Boden schlafen. Dennoch fahren sie seit über zehn Jahren weiter regelmäßg mit dem Zelt auf den Campingplatz. Das nehme auf der Fahrt mit einem kleinen Auto einfach am wenigsten Platz weg. Anna-Carina Blessmann
Auch Vilianas (links) und Berians (rechts) erste gemeinsame Reise als Paar ging schief: Sie hatten zwar ein Zelt dabei - aber nicht die richtigen Stangen dafür. Und dann war auch noch die Luftmatratze kaputt. "Wir haben das aber trotzdem gut gemacht. Es ging viel schief, aber der Urlaub war trotzdem toll", lacht Viliana. Sie war schon als Kind mit ihren Eltern Campen und findet heute die Freiheit für ihre eigenen Kinder auf dem Campingplatz toll. Anna-Carina Blessmann
Die schönsten Campingurlaube hatten Jozé (links) und Ko (rechts) aus der Nähe von Zandvoort als ihre Kinder noch klein waren: "Das waren die Reisen in den Süden. Wir waren im Meer schwimmen. Das war das schönste." Auch die abenteuerlichste Reise hatten sie im Süden, Ko erinnert sich noch genau daran: Sie waren auf dem Weg zum Zelten in Frankreich: "Plötzlich wurde der Motor immer heißer, heißer und heißer." Also entschied sich Ko, an der Zollkontrolle nicht stehen zu bleiben, sondern schnell bis zum Campingplatz zu fahren - solange der Motor noch hielt. Die Zollbeamten hätten sich aber nie gemeldet, um zu fragen, was da los war. Anna-Carina Blessmann
Pjottr (rechts) erinnert sich noch genau an seinen ersten Campingurlaub mit drei Jahren in Frankreich: "Da haben meine Eltern mich mit einer Münze in der Faust zum Einkaufen geschickt und ich musste sagen: Deux pains, s'il vous plait. Seitdem liebe ich Sprachen." Als er seine Frau Marja (links) kennenlernte, war ihm aber klar, dass er öfter Urlaub im Hotel machen müsste. Marja kennt Camping nicht aus der Kindheit, deshalb übernachten sie immer in einem der Bungalows auf dem Felsenhof. Mit dem Camping verbindet Pjottr die Atmosphäre: "Freiheit und Wärme. Ich konnte machen, was ich wollte. Wir haben immer am Wasser gecampt. Ich fand es wunderbar, mit einem Luftkissen ewig hin- und herzupaddeln. Anna-Carina Blessmann
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SWR