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Gerade erst hatte Claudia Suringh ihren Campingplatz in Waxweiler in der Eifel saniert. Die braunen Fluten nahmen ihr alles.

Besteck liegt im Schlamm. Das ist das Einzige, woran man sieht, dass hier mal das Restaurant des Campingplatzes war. Auch draußen eine braune, schlammige Fläche. Das ist alles, was nach acht Monaten Arbeit während der Corona- Krise geblieben ist. Der dritte Schlag in drei Jahren für die Campingplatz-Betreiberin Claudia Suring in Waxweiler. Schon 2018 war ihr Platz überflutet worden, dann kam die Coronakrise und die Anlage musste geschlossen werden.

"Bei uns ist niemand gestorben. Das kann man alles aufbauen"

Trotzdem blickt sie zuversichtlich und voller Kraft in die Zukunft. Ihr Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Todesopfer im Norden von Rheinland- Pfalz. Einen Campingplatz könne man wieder aufbauen, aber Menschenleben nicht zurückgeben, sagt sie. Das gäbe ihr die Kraft, noch einmal anzupacken und noch mal den Platz nach diesem Hochwasser auf Vordermann zu bringen.

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