Daun

Bundeswehrangehörige wegen Urkundenfälschung vor Amtsgericht

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Eine Angehörige der Bundeswehr muss sich heute vor dem Amtsgericht Daun wegen Urkundenfälschung verantworten. Nach Angaben des Gerichts wird ihr vorgeworfen, ärztliche Unterlagen gefälscht zu haben, um nicht arbeiten zu müssen. Demnach soll die 27-Jährige aus dem Kreis Vulkaneifel im Jahr 2020 eine Krebsbehandlung vorgetäuscht haben, um zwei Nachmittage und einen ganzen Tag vom Dienst freigestellt zu werden. Die Bundeswehr sei dem nachgegangen. Dabei sei herausgekommen, dass die Frau weder Krebs hatte noch bei dem betreffenden Arzt in Behandlung war. Dieser sei zum Zeitpunkt der angeblichen Krebstherapie bereits in Rente gewesen. Für die mutmaßliche Fälschung der ärztlichen Unterlagen droht der Frau laut Strafgesetzbuch eine Geldstrafe oder Gefängnis bis zu fünf Jahre.

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