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Die Bitburger Brauerei plant wegen Einbußen durch die Corona-Pandemie Stellenstreichungen und Kündigungen. Dazu laufen offenbar Gespräche mit dem Betriebsrat.

In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte Brauereichef Axel Dahm, dass derzeit mit dem Betriebsrat über die Pläne gesprochen werde. Zu genauen Zahlen wollte sich die Brauerei auf SWR-Anfrage nicht äußern. Hintergrund für den Stellenabbau sei die sinkende Nachfrage nach Fassbier während der Corona-Pandemie.

Die neue Abfüllanlage der Bitburger Brauerei ist 2016 eingeweiht worden. (Foto: SWR)
Die neue Abfüllanlage der Bitburger Brauerei ist 2016 eingeweiht worden.

Schließung von Gaststätten wegen Corona

Da Gaststätten und Restaurants geschlossen waren, aber auch große Veranstaltungen abgesagt werden mussten, sei das Geschäft in diesem Bereich zusammengebrochen. Bitburger geht davon aus, dass auch nach der Pandemie weniger Bier verkauft wird. So rechne man mit Insolvenzen in der Gastronomie und weniger Restaurantbesuchen. Bitburger beliefert nach eigenen Angaben 50.000 Restaurants und Gaststätten in Deutschland. Das sei mehr als jede andere Brauerei.

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