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Bis Anfang 2021 will das Bistum Trier einen Plan für die Umsetzung der Bistumsreform aufstellen. Der Vatikan hatte die Reform gestoppt und Änderungen angemahnt.

Bei einem Treffen des Bischofs mit 170 Teilnehmern aus dem ganzen Bistum wurde am Wochenende über die Bistumsreform beraten. Die Teilnehmer waren wegen der Coronabestimmungen teilweise online zugeschaltet.

Mehrheit für Strukturrefom

Bei dem Gespräch am Sonntag hatte sich die Mehrheit der Teilnehmer weiter für die Fusion von Pfarreien ausgesprochen. Es solle aber möglichst freiwillig geschehen und nach einem weniger straffen Zeitplan.

Noch in diesem Herbst soll es eine Abstimmung zwischen dem Bistum Trier und dem Vatikan geben. In den kommenden Wochen wird das Bistum die amtierenden Gremien in den Pfarrgemeinden anschreiben. Im November 2019 hatte die Kleruskongregation des Vatikan die Bistumsreform gestoppt, nachdem eine Priestergemeinschaft und die Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" dagegen geklagt hatten.

Künftige Rolle des Priesters

Vor allem die Rolle von Pfarrern und Priestern in der künftigen Pfarreienstruktur im Bistum Trier war vom Vatikan kritisiert worden. Nach den Plänen des Bistums sollen sie nicht mehr allein entscheiden, sondern ihre Entscheidungen demokratisch mit anderen Mitgliedern in einem sogenannten Leitungsteam treffen, dem auch Frauen angehören dürfen.

Vatikan moniert geplante Größe der Pfarreien

Weitere Zweifel habe der Vatikan an der geplanten Größe der künftigen Pfarreien und der Geschwindigkeit, mit der die Reform umgesetzt werden solle. Das Gesetz zur Pfarreienreform muss nun noch einmal überarbeitet werden.

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