Region Trier

Bistum Trier muss wegen Kirchenaustritten sparen

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Das Bistum Trier kann in den nächsten Jahren deutlich weniger in kirchliche Gebäude investieren. Nach Angaben einer Sprecherin betrifft das sowohl Neubauten als auch Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Wegen der Kirchenaustritte und dadurch finanzieller Einbußen müsse bei Bauvorhaben genau abgewogen werden, was notwendig, wirtschaftlich und nachhaltig sei. Bis zum Jahr 2035 müsse das Bistum 135 Millionen Euro einsparen. Kirchliche Immobilien befänden sich im Besitz der jeweiligen Kirchengemeinden. In der Regel zahle das Bistum 60 Prozent der Sanierung, für das kommende Jahr habe das Bistum 20 Millionen Euro dafür angesetzt. Dass wertvolle und teilweise denkmalgeschützte Bausubstanz erhalten werde, sei gesichert. Darüber hinaus macht sich das Bistum nach eigenen Angaben keine Sorgen, dass es mit den Kirchenaustritten auch weniger freiwillig Helfende geben wird.

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Autor/in
SWR