Das sagen einige Passanten zur Eisbahn in Trier

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Nach zwei Jahre Coronabedingter Pause öffnet die Eisbahn trotz Energiekrise wieder in Trier. Das sagen einige Passanten dazu.

Umfrage Eisbahn  (Foto: SWR)
"Das mit der Energiekrise, das ist eine Sache die jeden betrifft. Der Besitzer wird wohl auch darüber nachgedacht haben, ob er das jetzt riskieren kann. Energiekrise hin oder Energiekrise her, gewisse Vergnügungen sollte man den Bürgern nicht vorenthalten. Ich denke nicht, dass die Eisbahn wegbleiben sollte. Es kann ja nicht darauf hinauslaufen, dass man jede Art von Lebensfreude weglässt, die eine Stadt wie Trier zu bieten hat" Heinz Börder.
"Also wir finden, dass man auch auf die Eisbahn verzichten könnte. Auf der einen Seite ist der Platz hier dafür doch auch zu Schade. Auf der anderen Seite ist da ja auch noch die Sache mit dem Klima. Man müsste eigentlich gerade mehr Energie einsparen. Man hat es die letzten zwei Jahre nicht gebraucht. Warum braucht man es dann dieses Jahr unbedingt?" Katharina und Justine.
"Warum muss man das in der aktuellen Phase machen? Aber im Endeffekt ist es ja die Sache des Betreibers. Ob sich das lohnt, ist dann dessen Sache. Hat ja quasi den Endbenutzer nicht zu interessieren, aber ich denke, dass man das eigentlich auch hätte sein lassen können. So als Zeichen in der aktuellen Phase." Ruben.
"Es ist ein großer Spaß für die Familien und Kinder und das muss man halt abwägen. Die Frage nach der Energie – Familienspaß, was ist wichtiger? Also ich seh das nicht total kritisch. Aber ich kenne auch keine Daten darüber, wie viel das Ding frisst. Aber ich habe immer gesehen, wie viel Spaß es den Leuten gemacht hat und dass der den Menschen gerade auch fehlt." Esther Raudszus.
"Für die Leute ist es auch mal wieder gut etwas Normalität zu haben. Das ist dann natürlich schön, wenn Familien mit ihren Kindern Eislaufen gehen können, aber rein auf den Umweltaspekt bezogen, weiß ich nicht, ob man das jetzt unbedingt braucht. Ich verstehe aber auch die Betreiber, die damit versuchen, Geld zu verdienen." Katharina.
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SWR