Polizeipräsidium Trier von innen (Foto: SWR)

Baustelle seit April

So sieht das alte Polizeipräsidium Trier von innen aus

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Seit April wird im alten Polizeipräsidium in Trier gebaut. Von außen sieht das Gebäude wenig anders aus - innen ist schon einiges passiert.

Polizeipräsidium Trier von innen (Foto: SWR)
Es sei schon viel im Gebäude passiert, so die Verantwortlichen. Von außen sei das jedoch kaum zu erkennen. Der Rückbau des POlizeipräsidiums befinde sich nach wie vor im Zeitplan. Im Gebäude werde derzeit alles entkernt. Danach werde das Gebäude von oben nach unten abgebaut. Dafür wird laut der Stadt ab 1. August das Gerüst um den Pavillon gestellt. Ab September dann auch um das Hauptgebäude. Im Oktober werde dann der Rückbau des Hauptgebäudes beginnen.
Bei der Entkernung des Gebäudes ist nach Angaben der Stadt mehr Aufwand betrieben worden, um wiederverwendbare Materialien von Schadstoffen, wie Asbest, zu trennen. Dadurch gebe es auch weniger Bauabfälle.
Reinbeton, wie er in der Decke verbaut ist, eignet sich besonders gut zum Recycling. Dafür werde der Beton gebrochen und kann anschließend beim Bau der Integrierten Rettungsleitstelle, aber auch bei anderen Bauprojekten in der Stadt wiederverwendet werden. Zum Beispiel eignet er sich für den Straßenbau.
Der Bau soll laut der Stadt bis Ende 2027, Anfang 2028 fertiggestellt sein.
Diese Aussicht aus dem obersten Stockwerk des alten Polizeipräsidiums werden die Mitarbeitenden der neuen integrierten Leitstelle nicht mehr genießen können, da das Gebäude nicht mehr so hoch werden soll.
In der Kantine hängen noch Inhaltsstoffangaben aus dem Jahr 1998.
Auch der alte Eingangsbereich des Polizeipräsidiums Trier wird gerade entkernt.
Sobald der Rückbau beendet ist, wird die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz mit Ausgrabungen beginnen, um römische Fundstücke zu sichern.

Die Hauptfeuerwache am St. Barbara-Ufer ist nach Angaben der Stadt Trier zu klein und muss dringend saniert werden. Zudem könnten von dort aus die Höhenstadtteile nicht gut erreicht werden. Auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums soll nun eine neue Integrierte Leitstelle entstehen. Das ehemalige Polizeipräsidium hat die Stadt dem Land Rheinland-Pfalz abgekauft.

Planung der neuen Leitstelle bringt Herausforderungen

Der Neubau der Leitstelle ist nach Angaben der Stadt dahingehend schwierig, dass sich das Gelände genau gegenüber der Kaiserthermen und neben dem denkmalgeschützten Trierer Stadtbad befindet. Zudem müsse das neue Gebäude alle Anforderungen einer Feuerwehr erfüllen.

Trier

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SWR