Riverissiedlung und Neubau am Grüneberg (Foto: SWR, Jan Teuwsen)

Bauprojekt soll 2023 fertig sein

Neues Wohnhaus für Sinti-Familien aus maroder Riverissiedlung in Trier

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Am Trierer Grüneberg wird ein neues Wohnhaus für die Sinti-Familien aus der sogenannten Riverissiedlung gebaut. Laut der Stadt Trier soll das Haus 2023 fertig werden.

Rieverissiedlung und Neubau am Grüneberg Trier (Foto: SWR, Jan Teuwsen)
Insgesamt leben in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Mainzer Innenministeriums 8.000 Menschen, die zur nationalen Minderheit der deutschen Sinti und Roma gehören. Teilweise in problematischen Verhältnissen. In Trier in der Riverissiedlung leben ebenfalls Sinti-Familien. Jan Teuwsen
Lange Zeit gab es Streit darüber, wie die Stadt Trier die Lage dieser Menschen verbessern möchte. Erst 2019 zeichnete sich eine Lösung ab. Ein Neubau für 17 Sinti-Familien. Jan Teuwsen
Bei einem Rundgang auf dem Baugelände heißt es seitens der Beteiligten, es habe Zeit gebraucht, um Vertrauen aufzubauen und die Bedürfnisse zu verstehen. Jan Teuwsen
Vertreter der Stadt und Jaques Kling, der für die meisten Sinti aus der Riverissiedlung spricht, sagen, man habe sich im Planungsprozess immer wieder ausgetauscht. Die Sozialwohnungen seien alle behindertengerecht und für die Bedürfnisse der unterschiedlichen Sinti-Haushalte angepasst. Außerdem gibt es einen gemeinsamen Hof und einen Gemeinschaftsraum, das war den Sinti-Familien wichtig. Jan Teuwsen
Die neuen Wohnungen werden deutlich moderner und sind energetisch auf dem neuesten Stand; in der alten Riverissiedlung wird zum Beispiel immer noch immer mit Holz geheizt. Jan Teuwsen
Wie genau die Stadt das Geländer der Riverissiedlung nutzen möchte, ist nach deren Angaben noch unklar. Auf Nachfrage hieß es, dass die Gebäude abgerissen werden. Außerdem sei das Gelände für die Stadtwerke interessant. Daneben befindet sich nämlich der neue Energie- und Technikpark der Stadtwerke. Doch der Oberbürgermeister sagt, Planungen gebe es zurzeit nicht. Handlungstreibend sei nicht gewesen, Platz für neue Bauwerke zu bekommen, sondern der baulich schlechte Zustand der alten Häuser. Jan Teuwsen
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SWR