Nach Raubversuch

Der Goldschatz in Trier strahlt wieder

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Drei Jahre lagerten die römischen Münzen aus purem Gold im Keller des Landesmuseums in Trier. Jetzt ist Golschatz wieder zu bestaunen. Gut gesichert hinter Panzerglas.

Münzen aus dem Goldschatz im Landesmuseum Trier (Foto: SWR)
Der Trierer Goldschatz ist der weltweit größte Goldmünzenschatz aus der römischen Kaiserzeit. Im Rheinischen Landesmuseum Trier sind 2.518 der antiken Goldstücke zu sehen.
Die Münzen stammen aus der Zeit zwischen 63 bis 196 n.Chr. Auf den Goldstücken sind insgesamt 29 römische Kaiser oder deren Verwandte abgebildet - von Kaiser Nero bis Mark Aurel. Rheinisches Landesmuseum Trier / Th. Zühmer
Ausgestellt wird der Goldmünzenschatz im neu gestalteten Münzkabinett des Landesmuseums Trier. Nach dem versuchten Raub im Oktober 2019 wurde das Münzkabinett komplett erneuert und sicherheitstechnisch aufgerüstet. So besteht zum Beispiel die Vitrine, in der der Goldschatz aufbewahrt wird, aus einem bestimmten Panzerglas, dass auch in Museen wie dem Louvre in Paris zum Einsatz kommt. Rheinisches Landesmuseum Trier / Th. Zühmer
In den Schaukästen an den Wänden des neuen Münzkabinetts werden noch andere antike Münzen präsentiert. Manche scheinen in der Luft zu schweben.
Der wissenschaftliche Wert der gesamten Münzsammlung im Landesmuseum Trier ist nach Meinung vieler Experten einzigartig.
Der Goldschatz war 1993 bei Bauarbeiten für ein Parkdeckin in der Trierer Innenstadt entdeckt worden. Experten vermuten, dass das antike Gold im Jahr 196 n. Chr. während eines Bürgerkrieges von einem Unbekannten in einem Keller vergraben wurde. Rheinisches Landesmuseum Trier / Th. Zühmer
Trier

Mehr Sicherheit für antike Münzsammlung Der Goldschatz in Trier strahlt wieder gut geschützt

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