Pilotprojekt bei Tatort Eifel vorgestellt

Mit Drohne im Einsatz: So sieht moderne Polizeiarbeit in Trier aus

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Verkehrsunfälle, Brände oder Amokfahrt: In Trier kommen seit 2019 Drohnen der Polizei zum Einsatz. Sie helfen dabei den Tatort zu sichern. So sieht das aus.

Drohnenvorführung der Polizei Trier  (Foto: SWR)
Farblich ist die Drohne gut zu erkennen, sie blinkt sogar mit ihrem eigenen Blaulicht in Richtung Boden.
Gebannt schaut das Fachpublikum beim Krimifestival "Tatort Eifel" der Drohnenvorführung zu. Normalerweise vermeiden die Drohnenpiloten es, über Menschenmassen zu fliegen. Sollte das doch mal nötig sein, ist die Drohne mit einem Fallschirm ausgestattet. Gerät sie dann in Schieflage und droht abzustürzen, öffnet sich dieser Fallschirm automatisch, um einen Sturz aus großer Höhe zu verhindern.
Bis zu 15 Kilometer weit kann die Drohne fliegen. Ihr Wert liegt laut Torsten Michels bei rund 40.000 Euro.
Die Drohne in der Luft ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Die rot leuchtenden Figuren am Boden sind die Gäste des Krimifestivals "Tatort Eifel".
Auf dem Boden verteilen die Ermittler diese schwarz-weißen Passpunkttafeln. Sie helfen dabei, alle Aufnahmen mit entsprechenden GPS-Koordinaten zu versehen.
Die Auflösung der Kamera an den Drohnen ist so hoch, dass selbst kleinste Gegenstände später am PC noch gut zu erkennen sind.
Die Polizei Trier ist gleich mit vier Drohnen ausgestattet. Sollte es an einem Tatort mal enger sein, kommt diese kleine Drohne zum Einsatz.

Summend und surrend setzen sich die vier Propeller in Bewegung, die Drohne erhebt sich über dem Forum Daun langsam in die Luft, dreht einige Kreise über dem gebannten Fachpublikum des Krimifetivals "Tatort Eifel" und landet dann wieder sanft an ihrem Ausgangspunkt. Torsten Michels, Kriminalhauptkommissar bei der Polizei in Trier, steuert das unbemannte Fluggerät vom Boden aus. Seit 2019 läuft das Pilotprojekt im Polizeipräsidium Trier und ist für Michels aus der Kriminaltechnik nicht mehr wegzudenken.

Trier/Vulkaneifel

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