CSD Trier (Foto: SWR)

2.000 Menschen ziehen durch die Stadt

So bunt war der CSD in Trier

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"Love, Respect, Freedom" oder "Liebe für alle" stand auf den Plakaten der rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CSD in Trier. Rund 30 Fußgruppen und viele Einzelpersonen nahmen an der Pride Demo am Samstagmittag teil. Darunter auch 30 Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei.

CSD Trier (Foto: SWR)
Die rund 2.000 Menschen trafen sich am Samstag um 12 Uhr vor der Porta Nigra. Um 12:30 Uhr begann die Parade durch die Trierer Innenstadt.
Alex Rollinger (SCHMIT-Z Trier, Veranstalter): "Es ist ganz fantastisch, dass so viele Menschen hier sind. Es ist genau das, was ein Christopher Street Day eben sein soll. Ein Fest der Demokratie und Menschenrechte, wo viele Gruppen, sowohl queere als auch nicht-queere Gruppen, mitgehen und in Solidarität für die gleichen Rechte einstehen. Aber es gibt noch viel zu tun."
Insgesamt nahmen laut Veranstalter am CSD ungefähr 30 Fußgruppen teil.
Bei der Pride Demo in Trier sind auch 30 Polizistinnen und Polizisten mitgegangen. Zehn von ihnen mit Uniform. Die VelsPol-Bundesvorsitzende erklärte, nicht alle Bundesländer hätten den Polizistinnen und Polizisten erlaubt, mit der Uniform an der Veranstaltung teilzunehmen.
Diana Gläßer (Bundesvorsitzende VelsPol): "Die Message, die wir rausbringen wollen, nach Trier und darüber hinaus deutschlandweit und in die Welt ist: Die Polizei ist queer-sensibel und will das auch zeigen. Wir möchten uns solidarisch zeigen mit der Community. Wir sind ein Teil der Community. Wir sind queere Polizist*innen. Das gibt es. Und wir gehören dazu."
Die Pride Demo zog von der Porta Nigra durch die Simeon- und Fleischstraße, über die Nagelstraße und dann über die Brotstraße in Richtung Dom. Von dort aus ging es zum Palastgarten. Im Queergarten fand dann der Abschluss statt.
Leonie Geißler (rechts): "Ich bin hier, weil es wichtig ist, dass alle toleriert werden. Es darf nicht sein, dass man, wie es in anderen Ländern ist, dafür bestraft wird, wen man liebt. Liebe ist Liebe. Und mann kann seine Interessen nicht einfach ändern. Und man muss das akzeptieren und tolerieren."
Jess Mayer (rechts): "Ich kämpfe für meine eigenen Rechte. Ich bin hier, weil ich mich selbst repräsentieren kann und ich mich in einer Gemeinschaft fühle."
Im Anschluss an die Pride Demo gab es auf der Wiese vor dem Queergarten ein buntes Bühnenprogramm und zahlreiche Infostände.
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SWR