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Die Handwerkskammer Trier kritisiert, dass viele Betriebe bei der sogenannten Novemberhilfe des Bundes leer ausgehen werden. Dies betreffe vor allem Unternehmen, die indirekt von den geltenden Corona-Beschränkungen betroffen sind.

Das sind zum Beispiel Fotografen, Messe -und Ladenbauer oder auch Reinigungsfirmen. Mit der sogenannten Novemberhilfe des Bundes sollen geschlossene Betriebe dreiviertel ihrer Umsatzverluste im November ausgleichen können. Auch indirekt betroffene Firmen wie Gemüsegroßhändler oder Wäschereien, die mit Hotels oder Restaurants zusammenarbeiten, können Hilfe beantragen.

Das Problem laut Handwerkskammer sei aber, dass sie den größten Teil ihres Umsatzes - mindestens 80 Prozent - mit geschlossenen Unternehmen machen müssten. Bei Firmen, die Kunden aus unterschiedlichen Branchen haben, treffe das nicht zu. Sie müssten mit einem Umsatzverlust leben, hätten aber auf staatliche Hilfen keinen Anspruch.

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